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Der Ausdruck Radfahren – auch Fahrradfahren- bezeichnet die Fortbewegung auf einem Fahrrad. Er bezeichnet aber auch die Sportart Fahrradfahren, die als Freizeitbeschäftigung, zur Erhaltung der Gesundheit und als sportlicher Wettkampf bis hin zum Leistungssport betrieben wird. Es gibt einige wichtige Kriterien die beim Kauf eines Fahrrades berücksichtigt werden sollten. Die Rahmengröße ist entscheidend für das Fahrverhalten. Für jeden Fahrradtyp gibt es hierzu eigene Richtlinien, für die die eigene Schrittlänge zu beachten ist. Zu empfehlen ist bei der sportlicher Fahrweise die Wahl eines kleineren, bei tourenorientierter Fahrweise die Wahl eines größeren Rahmens. In den letzten Jahren wurden durch die Zunahme des Radfahrens auch vermehrt die medizinischen Aspekte des Fahrradfahrens untersucht. Generell gilt das Fahrradfahren als sehr gesund und gelenkschonend. Es ist außerdem ein gutes Herz- und Kreislauftraining. Nicht alle Arten des Radfahrens erreichen das in gleicher Weise. Wichtig ist beim Fahrradfahren eine möglichst gleichmäßige Belastung der Kontaktpunkte des Fahrers mit dem Fahrrad zu erreichen. Um eine ergonomische Rückenhaltung zu erreichen, sollte die Sitzhaltung idealerweise so sein, dass die imaginäre Linie zwischen Schulterblatt und höchsten Stand des Pedals senkrecht ist. Um eine möglichst geringe Belastung der Knie zu erreichen, sollte die Sattelhöhe so eingestellt werden, dass man beim treten der Pedale am tiefsten Punkt das Bein immer noch leicht angewinkelt hat. Mit einem guten Sattel wird erreicht, dass möglichst wenig Druck auf den Bereich der Schambeinkufen, des Damms, der Genitalien und der innenliegenden obersten Teile der Oberschenkel ausgeübt wird. Beim Lenker sind die Biegung und die Breite von Bedeutung. Er muss so geformt sein, dass die Hand eine gerade Verlängerung des Unterarms bildet. Die Hände sollten weder nach oben noch nach unten geknickt werden. So wird eine permanente und ungehinderte Blutversorgung der gesamten Hand sichergestellt. Darüber hinaus stellt das Tragen eines Helms während des Radfahrens eine vorbeugende Maßnahme gegen Sturzverletzungen dar. Bei einem Sturz mit Helm verringert sich die Gefahr von schweren Kopfverletzungen um ca. 80 % gegenüber einem Sturz bei dem der Kopf ungeschützt ist. Wenn sie Interesse am Radfahren in der Gruppe haben ohne sportliche Höchstleistungen erbringen zu müssen, sondern nur so am Spaß an der Bewegung, „fahren“ sie mal bei uns vorbei.
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